Theater 58

Ein echtes Schmuckstück der Weltliteratur und eine der schönsten Erzählungen der zeitgenössischen Literatur erstmals auf der Bühne: Paulo Coelhos "Der Alchimist".
Eine Bühnenfassung für das THEATER 58 von Peter Müri.
Bearbeitet von André Revelly.


  Out To Lunch Booking-Mail

***

„Von Saint-Exupérys „Kleinem Prinzen“ hat Santiago die Fähigkeit mit dem Herzen zu begreifen. „Der Alchimist“ ist ein glücksbringender Wegweiser.“
Frankfurter Allgemeine Zeitung


"Der Alchimist“ erzählt das gleichnishafte Abenteuer des Hirten Santiago, der auf der Suche nahch einem Schatz auch innere Reichtümer entdeckt. Eine Geschichte voll orientalischer Weisheit, von kristalliner Klarheit, ein warmes, lebensfrohes Buch, das Mut macht, den eigenen Lebenstraum Wirklichkeit werden zu lassen.

Santiago, ein andalusischer Hirte, hat einen wiederkehrenden Traum: Am Fuss der Pyramiden liege ein Schatz für ihn bereit. Soll er das Vertraute für möglichen Reichtum aufgeben? War er nicht zufrieden mit seiner bescheiden Existenz? Santiago ist mutig genug, seinen Traum nicht einfach beiseite zu wischen. Er wagt sich hinaus und begibt sich auf eine Reise, die ihn nicht nur von den Souks in Tanger über Palmen und Oasen bis nach Aegypten führt, er findet in der Stille der Wüste auch immer mehr zu sich selbst und erkennt, was das Leben für Schätze bereit hält, die nicht einmal mit Gold aufzuwiegen sind. Verschleierte Frauen und sich bekriegende Berber säumen seinen Weg, vor allem aber Menschen, die ihn ermutern, die Geheimnisse der Welt zu erkunden: eine Zigeuerin, ein alter Mann und nicht zuletzt der weise Alchimist. Und er erfährt die Liebe in ihrer schönsten Form. Fatima und der Alchimist helfen ihm, bis zu tiefstem inneren Glück und völligem Einklang mit der Welt und den Menschen vorzudringen.

Coelho's Erzählung „Der Alchimist“ soll auf der Bühne eine abenteuerliche Reise ins Innere des Menschen sein. Die behutsame Bühnenfassung, die sich stark an das Original anlehnt und alle wesentlichen Stationen enthält, die Coelho's Held auf seiner Reise durchläuft, ist vor allem eine Begegnung mit den Geheimnissen unserer Existenz – unspektakulär, einfach und glaubwürdig.

In 14 Bildern wird die Geschichte des Hirten Santiago erzählt, beginnend mit der Szene in der verlassenen und zerfallenen Kirche in Andalusien, wo Santiago den immer wiederkehrenden Traum von einem Schatz hat. Die Stille der Wüste und das Eindringen in das Wesen der Dinge, das Hineinhorchen in das Innere und das Vernehmen der inneren Stimme bilden eine Balance zu den bewegten Szenen in der Bar in Tanger, im Lagerhaus und in der Konfrontation mit den Kriegern in der Wüste. Im Mittelpunkt steht die Begegnung mit dem Alchimisten, der in Coelho's Erzählung eine zentrale Bedeutung hat.

Coelho's farbige und lebendige Erzählung verlangt nach vitalen und poetischen Bildern, die die Fantasie des Zuschauers entzünden und ihn so ins Geschehen und in die inneren Vorhänge hineinführen, so dass er sich selbst darin wiederfindet und seiner eigenen inneren Stimme lauscht. Die Erzählerin führt den Zuschauer mit Leichtigkeit und spielerischer Ironie durch die Handlung.

***